Wie viel kostet Ihr Profil in sozialen Netzwerken?

Hubert Burda Media lies eine umfangreiche Studie zum Thema „Deutscheund Ihre sozialen Profile“ machen.
Dabei wurde auch untersucht, ob Leute bereit wären, Ihre Profile gegen Geld zu löschen.Untersuchten
wurden die Netzwerke Facebook, XING, LinkEdin und Google+.

Ein Viertelder Nutzer von Facebook würden Ihr Profil nur gegen eine Zahlung von 10 000Euro löschen.
Damit ist Facebook Spitzenreiter. Bei XING müsste man 5 000 Euro aufwärts bezahlen, aber dann würden ein
weiteres Viertel ihr Profil löschen.

Am wenigsten verlangen die Mitglieder von LinkEdin ab 500 Euro. Übrigens Google+ ist abgeschlagen!Thomas
Wos weißt darauf hin „viele Personalverantwortliche schauen sich die Profile von Bewerbern bei Facebook und
XING an. Dies zeigt auch die Studie, wo 52 Prozent der Personalverantwortlichen auf Facebook einen Blick drauf
werfen würden und auf XING noch immerhin 35 Prozent“.Es soll sogar zum Teil über diese Netzwerke direkt zu
Bewerbungsgesprächen kommen.

Rund 18 Prozent der deutschen Nutzer halten Facebook im privaten Umfeld für unverzichtbar und nur 7 Prozent
bei Googleund bei XING und LinkEdin noch jeweils drei Prozent.Im beruflichen Umfeld würden 13 Prozent jedoch
nicht auf Ihr XING Profil verzichten und auf LinkEdin 9 Prozent. Dafür sind Google mit 6 und Facebook mit 5 Prozent
abgeschlagen.

Letzteres lässt den Schluss zu, viele Menschen haben nicht begriffen, wie wichtig Facebook heute für
Traffic auf die eigene Webseite des Unternehmens ist. Da ist noch viel Luft nach oben. Bei der Frage nach
Datenschutz schneidet XING erwartungsgemäß am Besten mit 48 Prozent ab.

Die Nutzerzufriedenheit ist übrigens bei Google+ am größten. Thomas Wos dazu „die Unzufriedenheit bei
Google ist kein wunder, wer mehrere Dienste wie Google AdWords, Administrationstools und Analytic nutzt,
dazu eventuell noch mehrere Konten verwaltet, der ist andauernd am Ein-und Ausloggen. Manhat schnell mal
vergessen sich abzumelden und füttert dann Google mit seinem Internetverhalten.“

 

Eine Zusammenfassung der Studie als PDF findet sich

hier