Abo-Commerce

Man glaubt es kaum, aber man kann nicht nur seine TV-Illustrierte abonnieren, Socken, Tiernahrung und andere Artikeln sind auch im Abo erhältlich. Darüber nachzudenken, wo diese Geschäftsidee herkommt, ist nicht notwendig. Die Abo-Commerce kam von da, wo die unbegrenzten Möglichkeiten ihre Wiege haben. „USA“. Wie es scheint, sind alle Güter für den Abo-Commerce geradezu prädestiniert. Thomas Wos rät „Überlegen Sie sich ob Sie kein Abopordukt haben. Es gibt schon längst Getränke im Abo. Selbst Brötchen lassen sich abonnieren. Jeden Morgen frisch aus dem Ofen direkt auf den Tisch, ohne das Haus zu verlassen. Problem für die Endverbraucher, keiner möchte wirklich an ein Abonnement für Baguettebrötchen gekettet sein. Das Geschäftsmodell klingt verlockend, wenn es gelingt die Kunden zu überzeugen die Produkte zu abonnieren. Ein Kunde, der abonniert, ist ein Kunde fürs Leben! Könnte man denken, aber so ist es nicht. Der Abo Commerce ist eher ein ständiger Kampf um neue Kunden. Die Kunden bekommen oft Ängste, wenn das Wort „Lebenslang“ ins Gespräch kommt. Kein Wunder, lebenslang kann eine Ehe sein, die nicht harmonisch läuft und daher eher als Strafe empfunden wird, aber es kann auch mit lebenslänglich assoziiert werden, ein lebenslanger Gefängnisaufenthalt. Thomas Wos meint „sollten Sie so ein Geschäftsmodell in Erwägung ziehen, prüfen Sie zuerst ihr Produkt. Dieses sollte etwas sein, das ständig benötigt wird, damit der Kunde ernsthaft darüber nachdenkt, sich darauf einzulassen. Die Lieferung sollte so geplant sein, dass der Kunde immer etwas vorrätig hat, aber keinen wirklichen Überschuss. Sie möchten sicher immer etwas Toilettenpapier oder Duschgel etc. haben, sodass Sie im entscheidenden Augenblick nicht ohne da stehen. Zusammenfassend kann gesagt werden, das Abo Commerce nicht der einfachste Weg ist, um Geld zu verdienen. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte lieber zuerst tief Luft hohlen, nicht dass die Puste plötzlich ausgeht.