Mit einem Lächeln bezahlen

Auf der CeBIT wurden neue Bezahlmethoden vorgestellt, auch Alibaba hat diese Möglichkeit wahrgenommen, dies heißt „mit einem Lächeln bezahlt“. Der chinesische eBay Konkurrent Alibaba hat sich vorgenommen, den Usern das Bezahlen mittels Mobilgeräten zu erleichtern. Anstatt eines Passworts soll bei dieser Variante, ein Scan des Gesichts ausreichen. Vielleicht sollte der Anwender dabei lächeln? Der „Smile To Pay“ Kundendienst ist noch in der Anfangsphase, wann es so weit sein wird, dass die Kunden über die Rechnung lächeln, ist noch nicht bekannt. Vor erst wird die von Ant Financial fertige Technologie nur in China anwendbar sein. Dass diese freundliche Zahlungsart auch in anderen Ländern zum Einsatz kommt, ist aber nicht ausgeschlossen. Immerhin, Jack Ma hat eine Briefmarke gekauft und Bundeskanzlerin Merkel zugeschickt. Das Ganze kostete ihn ein „Lächeln“, denn er verwendete die Kamera seines Smartphones um den Kauf abzuschließen, indem er sein Gesicht einscannte. Alibaba hat aber keine Zeit sich auszuruhen, andere Authentifizierungsmethoden sind in der Entwicklung. Ein Beispiel, Scan eines Tattoos.

Offline Werbung I

Zahlreiche Onlinshop-Betreiber beschränken sich auf Online-Werbung. Das Problem ist, das Banner nicht mehr wirklich wahrgenommen werden und die Gefahr von Firefox blockiert zu werden, als Spam oder bösartig eingestuft wird, ist sehr groß. Wir leben in eine Zeit, wo das Internet unser Leben fest diktiert, aber wir haben noch Möglichkeiten – offline existiert noch eine Welt, die selbst internetbegeisterte nicht ignorieren können. Thomas Wos, las vor kurzem eine Anzeige für einen Online-Anglershop in eine Zeitung. Eine Zeitung, die er vorher an einem Kiosk gekauft hatte, das brachte ihn auf eine Idee. Eine Campagne für das Onlinegeschäft mittels Offline-Medien planen. Wie würden Sie vorgehen? Magazinbeiträge mit Produktvorschau verbinden. So bekommt der Kunde nicht nur eine Vorschau auf ihren Shop, das Heft erhält auf diese Weise ein Plus für seine Kunden und wird nicht so schnell entsorgt. Mit so einer Aktion können neue Kunden gewonnen werden. Wichtig, Barcodes, Url-Angaben, QR Code nicht vergessen, damit die Kunden, besonders neue Besucher, die Ihren Shop nicht kennen, den Weg dahin finden. Flyer: Um heraus zu finden ob eine Kampagne mittels Flyer oder Zeitungen erfolgreich war, ist es gut den QR-Code zu verwenden, so kann geprüft werden wie viele Leser Ihren Flyer eingescannt haben. Eine weitere Möglichkeit um den Erfolg zu prüfen, sind gratis Downloads, Giveaways und Registrierungen. Ihre Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, machen Sie Brainstorming, sicher werden Ihnen viele Ideen kommen.

Abo-Commerce

Man glaubt es kaum, aber man kann nicht nur seine TV-Illustrierte abonnieren, Socken, Tiernahrung und andere Artikeln sind auch im Abo erhältlich. Darüber nachzudenken, wo diese Geschäftsidee herkommt, ist nicht notwendig. Die Abo-Commerce kam von da, wo die unbegrenzten Möglichkeiten ihre Wiege haben. „USA“. Wie es scheint, sind alle Güter für den Abo-Commerce geradezu prädestiniert. Thomas Wos rät „Überlegen Sie sich ob Sie kein Abopordukt haben. Es gibt schon längst Getränke im Abo. Selbst Brötchen lassen sich abonnieren. Jeden Morgen frisch aus dem Ofen direkt auf den Tisch, ohne das Haus zu verlassen. Problem für die Endverbraucher, keiner möchte wirklich an ein Abonnement für Baguettebrötchen gekettet sein. Das Geschäftsmodell klingt verlockend, wenn es gelingt die Kunden zu überzeugen die Produkte zu abonnieren. Ein Kunde, der abonniert, ist ein Kunde fürs Leben! Könnte man denken, aber so ist es nicht. Der Abo Commerce ist eher ein ständiger Kampf um neue Kunden. Die Kunden bekommen oft Ängste, wenn das Wort „Lebenslang“ ins Gespräch kommt. Kein Wunder, lebenslang kann eine Ehe sein, die nicht harmonisch läuft und daher eher als Strafe empfunden wird, aber es kann auch mit lebenslänglich assoziiert werden, ein lebenslanger Gefängnisaufenthalt. Thomas Wos meint „sollten Sie so ein Geschäftsmodell in Erwägung ziehen, prüfen Sie zuerst ihr Produkt. Dieses sollte etwas sein, das ständig benötigt wird, damit der Kunde ernsthaft darüber nachdenkt, sich darauf einzulassen. Die Lieferung sollte so geplant sein, dass der Kunde immer etwas vorrätig hat, aber keinen wirklichen Überschuss. Sie möchten sicher immer etwas Toilettenpapier oder Duschgel etc. haben, sodass Sie im entscheidenden Augenblick nicht ohne da stehen. Zusammenfassend kann gesagt werden, das Abo Commerce nicht der einfachste Weg ist, um Geld zu verdienen. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte lieber zuerst tief Luft hohlen, nicht dass die Puste plötzlich ausgeht.